„Als der Junge das Kulturzentrum verließ, beschleunigte er anscheinend ein wenig, wirbelte dabei etwas Staub auf, und die Leute fragten: ‚Hey, was machst du da? Was ist das für ein Staub?‘ Da öffnete mein Neffe das Fenster und sagte: ‚Aber was geht euch das an, wenn da Staub auf der Straße liegt? Was kann ich für euch tun?‘“
„Als der Junge das Kulturzentrum verließ, beschleunigte er anscheinend ein wenig, wirbelte dabei etwas Staub auf, und die Leute fragten: ‚Hey, was machst du da? Was ist das für ein Staub?‘ Da öffnete mein Neffe das Fenster und sagte: ‚Aber was geht euch das an, wenn da Staub auf der Straße liegt? Was kann ich für euch tun?‘“
Zurück bleibend mit unbeantworteten Fragen, versuchen Eltern und Freunde, die Ereignisse jener Nacht nachzuerleben. Für sie ist jedes Detail ein Versuch, ein ungerechtes Ende zu verstehen, das sich in einem Alter ereignete, in dem Pläne gerade erst Gestalt annehmen. Doch jenseits der Details bleibt eine Leere, die niemand zu füllen weiß.
Trauer liegt über dem ganzen Haus. In dem Zimmer, in dem Andrei sich früher vor seinen Treffen mit Freunden aufhielt, stehen nun seine Fotos wie Fenster zu glücklichen Momenten. Die Worte seiner Mutter, jeden Tag mit derselben Intensität gesprochen, hallen wider wie ein schwer zu ertragender Chor der Sehnsucht. Das Licht der brennenden Kerze wacht über die Erinnerungen und bewahrt das Versprechen, dass sein Name nicht vergessen wird.