Entfernen Sie die Tentakel mit einer Pinzette oder mit der behandschuhten Hand (verwenden Sie nicht bloße Finger).
Wärme anwenden (heißes Wasserbad oder Wärmepackungen) – Wärme zersetzt die Proteine des Gifts. Flaschenwasser
Nehmen Sie Antihistaminika gegen Juckreiz und Schwellungen ein.
Was Sie NICHT tun sollten:
Reiben Sie die betroffene Stelle nicht (dadurch kann mehr Gift freigesetzt werden).
Kein Eis auflegen (Kälte kann manche Quallenstiche verschlimmern).
Verwenden Sie keinen Urin (das ist ein Mythos – es kann die Situation sogar verschlimmern).
Suchen Sie notärztliche Hilfe auf, wenn: Atembeschwerden, Brustschmerzen, Muskelkrämpfe, Übelkeit auftreten oder wenn der Stich eine große Fläche betrifft.
2. Stachelrochen (Die Bodenbewohner)
Stachelrochen vergraben sich in sandigen, flachen Gewässern. Sie sind nicht aggressiv, aber wenn man auf einen tritt, kann ihr Stachel am Schwanz den Fuß oder das Bein durchbohren.
Symptome eines Stachelrochenstichs:
Sofortiger, intensiver, pochender Schmerz
Blutung aus der Stichwunde
Schwellung, Verfärbung
Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe (schwere Reaktionen)
Was zu tun:
Tauchen Sie die Wunde in heißes Wasser (so heiß, wie Sie es ohne Verbrennungen vertragen, 43–46 °C). Die Hitze zersetzt das Gift.
Entfernen Sie alle sichtbaren Widerhaken (sofern diese leicht zugänglich sind – nicht graben).
Reinigen Sie die Wunde mit Wasser und Seife.
Blutungen durch direkten Druck stillen.
Suchen Sie einen Arzt auf (Stachelrochenwunden neigen zu Infektionen, und der Stachel kann Splitter hinterlassen).
Profi-Tipp: Mach den „Stachelrochen-Schlurfschritt“ – gleite mit den Füßen über den sandigen Grund, anstatt sie anzuheben und aufzutreten. Das macht die Stachelrochen auf dich aufmerksam, und sie schwimmen weg, anstatt zertreten zu werden.
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