“Familie”
“Vertreter”
oder „neueste Nachrichten“.
Vergleichen Sie anschließend die Ergebnisse.
Wenn Hunderte von Menschen um jemanden trauern, etablierte Nachrichtenquellen aber nichts darüber berichten, ist das ein Grund, einen Gang zurückzuschalten.
Das Fehlen einer glaubwürdigen Bestätigung beweist nicht automatisch, dass ein Beitrag falsch ist, bedeutet aber, dass man die Behauptung in den sozialen Medien nicht als unumstößliche Tatsache betrachten sollte.
## Und was ist mit dem Bild, das ein Sterbedatum zeigt?
Das ist ein weiterer gängiger Trick.
Ein Diagramm kann ein Geburtsjahr gefolgt von einem Sterbejahr zeigen.
Der Anblick dieser Zahlen kann der Veröffentlichung Autorität verleihen.
Es ist aber auch möglich, dass die Zahlen einfach von demjenigen addiert wurden, der die Grafik erstellt hat.
Es gibt kein automatisches Verifizierungssystem für den in einem Bild geschriebenen Text.
Ein Foto, das den Tod einer Person zeigt, beweist nicht, dass diese Person tatsächlich gestorben ist.
Das gleiche Prinzip gilt für Logos.
Ein gefälschter Beitrag kann ein erkennbar aussehendes Nachrichtenlogo enthalten.
Das bedeutet nicht, dass die Nachrichtenorganisation es veröffentlicht hat.
Im Zweifelsfall sollten Sie direkt die Website der Organisation besuchen, anstatt sich auf ein online kursierendes Bild zu verlassen.
## Die Gefahr des Teilens „nur für alle Fälle“
Manche Menschen teilen fragwürdige Todesmeldungen, weil sie sich nicht ganz sicher sind.
Sie könnten denken:
„Ich werde es teilen, damit die Leute es erfahren können.“
ENTWEDER:
„Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber alle anderen posten es.“
Das könnte die Situation verschlimmern.
Wenn die Geschichte falsch ist, verschafft ihre Verbreitung den Fehlinformationen ein weiteres Publikum.
Die beste Vorgehensweise ist einfach:
**Erst prüfen. Dann teilen.**
Wenn Sie die Behauptung nicht überprüfen können, verbreiten Sie sie nicht weiter.
Es ist durchaus möglich, über Unsicherheit zu sprechen, ohne das Gerücht als Tatsache darzustellen.
Zum Beispiel:
„Ich habe das schon im Umlauf gesehen, aber noch keine verlässliche Bestätigung dafür gefunden.“
Dies unterscheidet sich grundlegend von:
„Ruhe in Frieden. Wir haben eine weitere Legende verloren.“
Die erste erkennt die Unsicherheit an.
Die zweite Behauptung stellt eine unbestätigte Aussage als wahr dar.
Warum Nostalgie diese Geschichten noch wirkungsvoller macht
Gerüchte über den Tod von Prominenten tauchen oft zusammen mit Fotos aus den berühmtesten Jahren der jeweiligen Person auf.
Dies ist beabsichtigt oder zumindest äußerst effektiv.
Das Foto einer jüngeren Person kann sofort Erinnerungen wecken.
Die Leute sehen nicht nur eine Schauspielerin.
Sie schauen sich einen Film an, den sie schon mit ihren Eltern geschaut haben.
Eine Fernsehsendung, die sie liebten.
Eine Figur, mit der sie aufgewachsen sind.
Ein Abschnitt ihres eigenen Lebens.
Diese emotionale Verbindung kann die Behauptung glaubwürdiger erscheinen lassen.
Das Foto wird im Bewusstsein des Betrachters zum Beweismittel, obwohl es keinerlei Aussage darüber zulässt, ob die abgebildete Person heute noch lebt.
Dies ist ein weiterer Grund, die emotionale Reaktion von der faktischen Überprüfung zu trennen.
## Eine bessere Antwortmöglichkeit
Nehmen wir an, Sie sehen einen Beitrag, der den Tod einer beliebten Schauspielerin verkündet.
Bevor Sie einen Kommentar abgeben, halten Sie inne.
Atmen.
Teile es nicht sofort.