Mit sechs Jahren versprach ich meinem besten Freund mit Down-Syndrom, dass wir zusammen zum Abschlussball gehen würden. Zwölf Jahre später erlaubte mir meine Mutter, unter einer Bedingung mit ihm zu gehen.

 Das weißt du nicht.

So hat Noah mich zum Tanz eingeladen.

Am Abend des Tanzes war ich oben und kämpfte mit einem Ohrring, als es an der Tür klingelte.

Meine Tante schrie von unten.

„Chrissy! Er ist da!“

„Sag es ihm zwei Minuten lang!“

Noahs Stimme drang durch den Eingang.

„Das hat sie vor fünfzehn Minuten gesagt!“

Familie

Verräter.

Schließlich setzte ich mir den Ohrring ein und betrachtete mich im Spiegel.

Kleid.

Lockiges Haar.

Das Make-up, an dem meine Tante fast eine Stunde gearbeitet hatte.

Ich war nervös.

Nicht wegen Noah.

Denn der Abschlussball schien immer etwas zu sein, das nur älteren Menschen widerfuhr.

Plötzlich gehörte ich zu den Älteren.

Ich schnappte mir meine Tasche und ging in Richtung Treppe.

In diesem Moment öffnete Mama die Haustür.

Schwangerschaft und Mutterschaft

Dann wurde es seltsam still.

Ich näherte mich dem Landeplatz.

Noah stand am Eingang.

Marineuniform.

Weißes Hemd.