Professor Vincenzo Mirone, Urologe und Präsident der Stiftung „Pro-Prävention und Forschung in der Onkologie“, erklärte gegenüber Adnkronos, dass Nierenkoliken durch gesunde Lebensgewohnheiten vorgebeugt werden können.
Harnsteine betreffen immer mehr Menschen zwischen 30 und 50 Jahren, insbesondere Frauen. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Sie reicht von der Gabe von Flüssigkeitsspendern, Entzündungshemmern und basischen Medikamenten bis hin zu invasiveren Verfahren wie der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie, der Ureteroskopie oder roboterassistierten Operationen.
Nierenkoliken, die im Sommer häufig auftreten, lassen sich vor allem durch regelmäßiges Trinken über den Tag verteilt behandeln. Mirone erklärt: „Jedes Glas Wasser kann das Risiko der Steinbildung um bis zu 13 % senken.“ Laut dem Experten sollte jeder Mensch täglich mindestens zwei Liter mineralarmes Wasser trinken, vorzugsweise natriumarm, um die Nierenfunktion zu unterstützen und sie nicht zusätzlich zu belasten