„…Ich habe den Jungen nicht gesehen, über den alle gelacht haben.“
„Ich habe jemanden gesehen, der fast alles verloren hatte und trotzdem noch freundlich war.“
Sie blickte zurück zu mir.
„Und ich hoffte, dass mich eines Tages jemand auf diese Weise auswählen würde.“
Ich griff nach ihrer Hand.
Diesmal ließ sie nicht los.
Ein Jahr später stand ich wieder neben ihr.
Nicht in einer Schulturnhalle.
Nicht von Teenagern umgeben.
Doch in einem kleinen Garten hinter dem Häuschen weigerte sie sich zu gehen, denn dort waren alle Erinnerungen an ihre Mutter verborgen.
Als sie in einem schlichten weißen Kleid auf mich zukam, trug ihr Bruder stolz die Ringe und hatte dabei das breiteste Lächeln, das ich je gesehen hatte.
Während des Empfangs beugte sich Onkel Ray vor und flüsterte:
„Sieht so aus, als hätte sie endlich ihren zweiten Tanz bekommen.“
Ich lächelte.
“NEIN.”
„Ich glaube, das ist immer noch das erste.“
Denn manche Akte der Freundlichkeit enden nicht, wenn die Musik aufhört.
Manchmal warten sie einfach zwanzig Jahre auf den nächsten Song.