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Er kennt seine Strecke noch immer auswendig, fährt sein Auto wie mit 30… und doch beschleicht Sie ein Zweifel. Was, wenn Autofahren für ihn – oder andere – gefährlich wird? Ab 70 können bestimmte natürliche Veränderungen im Körper die Sicherheit am Steuer beeinträchtigen. Worauf sollten Sie achten? Und wie spricht man dieses vernünftige Thema an, ohne jemanden zu verletzen? Hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um sicher Auto zu fahren.
Sehen: Was die Augen nicht mehr so gut sehen
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Das Sehvermögen ist beim Autofahren so etwas wie das Navigationssystem des Gehirns. Und mit zunehmendem Alter kann die Sicht nachlassen. Grauer Star, Grüner Star, Makuladegeneration… Diese etwas technischen Bezeichnungen beschreiben häufige Augenerkrankungen ab 70. Die Folge: Schilder sind schwerer zu lesen, Kontraste verschwinden, und Scheinwerfer blenden nachts wie Kinoscheinwerfer.
Was Sie tun sollten: Eine jährliche Augenuntersuchung ist unerlässlich. Im Zweifelsfall reicht es möglicherweise aus, Ihre Brillenstärke anzupassen oder nur täglich Auto zu fahren. Manchmal ist es aber besser, die Schlüssel einfach stehen zu lassen und sich für mehr Sicherheit ein Taxi zu nehmen.
Gedächtnis und Reflexe: Wenn das Gehirn etwas langsamer arbeitet
Sie haben Ihre Route vergessen? Zu langsam auf eine gelbe Ampel reagiert? Das sind nicht immer nur Aufmerksamkeitslücken. Kognitive Veränderungen können zu Gedächtnisverlust, Schwierigkeiten bei schnellen Entscheidungen und sogar Verwirrung im Straßenverkehr führen.
Was Sie wissen sollten:
Alzheimer oder andere Formen kognitiver Beeinträchtigung können die Fahrtüchtigkeit einschränken. Sprechen Sie am besten offen mit Ihrem Arzt darüber. Es gibt einfache Tests zur Überprüfung von Reflexen und Konzentration.
Herz und Kreislauf: Achten Sie auf plötzliche Ohnmachtsanfälle
Ein Hauch von Schwindel…während der Fahrt? Bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck, können Schwindel, Atemnot oder sogar Ohnmacht verursachen.
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Was hilft:
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, ein gesunder Lebensstil und die richtige Behandlung. Und vor allem: Hören Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie sich nicht ganz fit fühlen, lassen Sie das Auto ohne schlechtes Gewissen in der Garage.