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Kleienpilzflechte (Tinea versicolor) verursacht durch übermäßiges Pilzwachstum verfärbte, schuppige Hautstellen. Gängige Behandlungsmethoden sind antimykotische Cremes und Shampoos.<sup>12</sup> (
American Academy of Dermatology Association. Tinea versicolor: Diagnose und Behandlung.)

 

Symptome der Pityriasis versicolor:
Das erste Symptom der Pityriasis versicolor sind ovale, schuppige Flecken auf der Haut. Diese Flecken können im Vergleich zum normalen Hautton hyperpigmentiert (dunkler) oder hypopigmentiert (heller) sein. Wichtig: Die Infektion kann bei Menschen mit unterschiedlichem Hautton unterschiedlich aussehen. Die Flecken können weiß, rot, rosa, lachsfarben, braun oder beige erscheinen und überall am Körper auftreten. In den meisten Fällen bemerken Betroffene diese Flecken am Hals, Rücken, an den Armen oder am Rumpf (Gesäß).

Die Flecken sind meist trocken und können Juckreiz verursachen. Mit der Zeit können sie größer werden. Es ist jedoch zu beachten, dass sie im Winter bei sinkenden Temperaturen manchmal verschwinden und im Sommer oder Frühling bei warmem und feuchtem Wetter wieder auftreten. Sonneneinstrahlung verstärkt die Sichtbarkeit der Flecken, da die betroffene Haut nicht wie normale Haut bräunt oder nachdunkelt.<sup>3</sup>

Ursachen und Risikofaktoren:
Ein Pilz namens Malassezia, der natürlicherweise zur Hautflora gehört, ist für die Entstehung von Pityriasis versicolor verantwortlich. Dieser Pilz kommt am häufigsten in fettigen Hautpartien wie Kopfhaut, Gesicht und Rücken vor. Unter normalen Umständen ist Malassezia harmlos. Eine übermäßige Vermehrung des Pilzes kann jedoch zu dieser Pilzinfektion führen.<sup>1</sup>

Folgende Faktoren können Ihr Risiko, an dieser Pilzinfektion zu erkranken, erhöhen:14

Ein geschwächtes Immunsystem,
Steroidtherapie,
übermäßiges Schwitzen,
familiäre Vorbelastung,
Schwangerschaft,
Leben in einem heißen und feuchten Klima,
fettige Haut
und hormonelle Veränderungen
können Pityriasis versicolor begünstigen. Pityriasis versicolor tritt häufiger bei Kindern und Jugendlichen auf, da deren Talgproduktion aufgrund hormoneller Veränderungen mit zunehmendem Alter ansteigt. Dadurch entsteht ein lipidreicheres Milieu, das das Wachstum des Pilzes fördert.⁵

Diagnose:
Ärzte können Pityriasis versicolor anhand des Aussehens der verfärbten Stellen am Körper diagnostizieren. Ihr Arzt kann jedoch auch weitere Untersuchungen anordnen, um andere Hauterkrankungen auszuschließen und die Diagnose der Infektion zu bestätigen. Zu diesen Untersuchungen gehören: 62

Mikroskopische Untersuchung: Eine Hautprobe wird entnommen und zur mikroskopischen Untersuchung ins Labor geschickt, um sie auf schädliche Krankheitserreger (z. B. Pilze, Bakterien usw.) zu prüfen.
Wood-Licht-Test: Hierbei wird eine spezielle Wood-Lampe verwendet, die ultraviolette (UV-)Strahlen aussendet. Infizierte Haut erscheint unter UV-Licht gelb oder orange.
Kaliumhydroxid-Untersuchung: Hautpartien werden mit einer Kaliumhydroxid-Lösung getränkt und anschließend mikroskopisch auf Pilze untersucht.
Behandlung von Pityriasis versicolor:
Die gängigsten Behandlungen von Pityriasis versicolor sind topische Antimykotika in Form von Shampoos, Cremes, Seifen und Lotionen, die direkt auf die betroffene Haut aufgetragen werden. Zu den topischen Behandlungen gehören unspezifische Antimykotika wie Zinkpyrithion, Selensulfid 2,5 % und Schwefel plus Salicylsäure oder spezifische Antimykotika wie Ketoconazol 2 %, Isoconazol und Clotrimazol 1 %.<sup>1</sup>

Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel Nizoral (Ketoconazol) zur Behandlung Ihrer Infektion empfehlen. Dieses Medikament wird üblicherweise als Creme oder Schaumlösung verabreicht. Bei einer schwereren Infektion kann Ihr Arzt Ihnen jedoch ein orales Medikament verschreiben. Zu den gängigen Medikamenten gehören Azocan (Fluconazol), das Sie zwei bis vier Wochen lang wöchentlich einnehmen, oder Sporanox (Itraconazol), das Sie sieben Tage lang täglich einnehmen.<sup>1</sup>

Bei einem Leben in heißem und feuchtem Klima tritt diese Infektion häufig wiederholt auf. Die Anwendung eines medizinischen Reinigungsmittels ein- bis zweimal im Monat kann helfen, dem Pilzwachstum vorzubeugen. Wenn Sie bereits mehrfach an Kleienpilzflechte (Tinea versicolor) erkrankt sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin nach geeigneten vorbeugenden Behandlungen.²

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