Die Ernährung ist entscheidend: Viele Menschen über 70 nehmen deutlich zu wenig Eiweiß zu sich. Konzentrieren Sie sich auf proteinreiche Grundnahrungsmittel wie Eier, griechischen Joghurt, Fisch und mageres Fleisch.
2. Das Gleichgewicht wird spürbar schwieriger.
Wenn wir von „schlechtem Gleichgewicht“ sprechen, denken wir meist an schwache Beine. Tatsächlich ist Ihr Gleichgewicht jedoch ein hochkomplexes Zusammenspiel von Sehsystem, Gleichgewichtssinn (Innenohr), peripheren Nerven und Gehirn. Mit zunehmendem Alter kann es zu leichten Störungen in diesen inneren Systemen kommen. Sie bemerken vielleicht, dass Ihre Reflexe einen Bruchteil einer Sekunde langsamer sind oder Ihre räumliche Orientierung etwas beeinträchtigt ist.
Stürze stellen in diesem Alter ein ernstzunehmendes medizinisches Problem dar, und das völlig zu Recht. Ein kleiner Stolperer, der einen mit 40 noch gekränkt hat, kann einen mit 72 leicht ins Krankenhaus bringen. Noch schlimmer ist die psychische Angst vor Stürzen. Diese Angst führt oft dazu, dass ältere Menschen einen sehr sitzenden Lebensstil annehmen, was paradoxerweise ihre Muskulatur weiter schwächt und ihr Sturzrisiko erhöht.
3. Einsamkeit stellt eine echte Gefahr für die körperliche Gesundheit dar.
Es ist unerlässlich, sich damit auseinanderzusetzen, wie sich das soziale Umfeld nach dem 70. Lebensjahr verändert. Der Ruhestand ist die neue Normalität, langjährige Freunde ziehen möglicherweise um oder haben mit eigenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, und jüngere Familienmitglieder sind oft mit der Hektik ihres eigenen Lebens vollauf beschäftigt.
Auch wenn Sie Ihre Zeit allein schon immer genossen haben, kann chronische Einsamkeit Ihr emotionales und körperliches Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Moderne medizinische Studien bestätigen, dass anhaltende Isolation in direktem Zusammenhang mit kognitivem Abbau, einem geschwächten Immunsystem und einer Reihe weiterer schwerwiegender gesundheitlicher Probleme steht.
Die Lösung: Aktive soziale Interaktion ist unerlässlich für Ihre Gehirngesundheit. Vereinbaren Sie regelmäßige Telefonate mit Ihrer Familie, treten Sie lokalen Gruppen bei oder machen Sie es sich zur Gewohnheit, täglich mit Ihren Nachbarn zu plaudern.
4. Die körpereigene Temperaturregelung lässt nach.
Eine häufig übersehene Veränderung ist die abnehmende Fähigkeit des Körpers, seine Körpertemperatur zu regulieren. Daher verspüren Sie möglicherweise keinen Durst, selbst wenn Sie stark dehydriert sind, oder Sie merken erst, wie gefährlich die Sommerhitze ist, wenn Ihnen bereits schwindelig ist.
Da Ihr Körper deutlich mehr leisten muss, um sich an extreme Hitze oder eisige Kälte anzupassen, können Sie sich nicht mehr allein auf physikalische Signale verlassen.
Die Lösung: Achten Sie auf einen festen Trinkplan. Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt Wasser, lange bevor Sie Durst verspüren. Behalten Sie die Wettervorhersage im Auge und kleiden Sie sich dem Wetter entsprechend.
5. Schlaf fühlt sich nicht mehr wie ein vollständiger Neustart an.
Ihre Schlafarchitektur verändert sich ab Anfang 70 deutlich. Sie brauchen nicht unbedingt weniger Schlafstunden, aber die Schlafqualität nimmt naturgemäß ab. Ihre Tiefschlafphasen werden deutlich kürzer, und Sie könnten sich plötzlich um 3 Uhr morgens ohne ersichtlichen Grund wach wiederfinden.
Wenn der Tiefschlaf fehlt, leidet alles andere – die Stimmung verschlechtert sich, das Gedächtnis lässt nach und die Energie schwindet.
Die Lösung: Anstatt sich zu ärgern und dagegen anzukämpfen, nutzen Sie Ihre natürlichen Biorhythmen. Tanken Sie tagsüber viel natürliches Sonnenlicht, um Ihren zirkadianen Rhythmus zu regulieren, und vermeiden Sie digitale Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen.
Die Lösung: Sie müssen kein Wettkampf-Bodybuilder werden. Es reicht völlig aus, ein paar Mal pro Woche mit leichten Widerstandsbändern zu trainieren, kleine Hanteln zu heben oder einfache Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht zu machen.
Die Ernährung ist entscheidend: Viele Menschen über 70 nehmen deutlich zu wenig Eiweiß zu sich. Konzentrieren Sie sich auf proteinreiche Grundnahrungsmittel wie Eier, griechischen Joghurt, Fisch und mageres Fleisch.
2. Das Gleichgewicht wird spürbar schwieriger.
Wenn wir von „schlechtem Gleichgewicht“ sprechen, denken wir meist an schwache Beine. Tatsächlich ist Ihr Gleichgewicht jedoch ein hochkomplexes Zusammenspiel von Sehsystem, Gleichgewichtssinn (Innenohr), peripheren Nerven und Gehirn. Mit zunehmendem Alter kann es zu leichten Störungen in diesen inneren Systemen kommen. Sie bemerken vielleicht, dass Ihre Reflexe einen Bruchteil einer Sekunde langsamer sind oder Ihre räumliche Orientierung etwas beeinträchtigt ist.
Stürze stellen in diesem Alter ein ernstzunehmendes medizinisches Problem dar, und das völlig zu Recht. Ein kleiner Stolperer, der einen mit 40 noch gekränkt hat, kann einen mit 72 leicht ins Krankenhaus bringen. Noch schlimmer ist die psychische Angst vor Stürzen. Diese Angst führt oft dazu, dass ältere Menschen einen sehr sitzenden Lebensstil annehmen, was paradoxerweise ihre Muskulatur weiter schwächt und ihr Sturzrisiko erhöht.