Feuer-Drama eskaliert: Evakuierungen und Autobahn-Sperrungen – neue Details sorgen für Entsetzen

„Wir sitzen hier praktisch auf gepackten Koffern“

Stefan Hase lebt seit sechs Jahren in Hürtgenwald und erlebt die aktuelle Situation aus unmittelbarer Nähe.

Gegenüber der Aachener Lokalredaktion von t-online schilderte er, wie angespannt die Stimmung vor Ort ist.

„Die Leute hatten Sorge, wo das Feuer hinzieht – sie sind gestresst.“

Auch für ihn selbst ist die Lage alles andere als beruhigend.

Denn entscheidend ist, in welche Richtung sich das Feuer weiter bewegt und wie sich der Wind entwickelt.

Hase sagt: „Wir sitzen hier praktisch auf gepackten Koffern und hoffen, dass der Wind sich nicht dreht. Das müssen wir jetzt im Auge behalten.“

Während die Bevölkerung die Entwicklung beobachtet, wird der Einsatz der Rettungskräfte massiv ausgeweitet.

Die Polizei NRW hat vier Wasserwerfer zur Brandstelle geschickt. Nach Angaben des WDR kann jedes der Fahrzeuge bis zu 10.000 Liter Wasser aufnehmen.

Zusätzlich sind zwei Polizeihubschrauber im Einsatz.

Weitere Unterstützung aus der Luft ist bereits angekündigt.

Und auch die Bundeswehr wurde aktiviert.

Bundeswehr schickt Hubschrauber ins Brandgebiet

Image: AI
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Um den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen, greifen die Einsatzkräfte inzwischen auf umfangreiche Unterstützung aus der Luft zurück.

Neben den Polizeihubschraubern sollen weitere Hubschrauber aus anderen Bundesländern zum Einsatz kommen.

Auch die Bundeswehr hat zwei NH-90-Hubschrauber entsandt.

Die Maschinen sind mit sogenannten „Bambi Buckets“ ausgestattet. Dabei handelt es sich um faltbare Löschwasserbehälter, die unter den Hubschraubern befestigt werden.

Pro Flug können damit jeweils rund 2.000 Liter Wasser über dem Brandgebiet abgeworfen werden.

Zusätzlich wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers weitere 150 Einsatzkräfte angefordert.

Die Bundeswehr hat außerdem Soldaten und zwei Bergepanzer vom Typ „Büffel“ in Richtung Brandgebiet geschickt.

Für den Einsatz der Fahrzeuge lag nach den bisherigen Angaben allerdings noch keine Freigabe vor.

Zunächst konzentrieren sich die Löschmaßnahmen offenbar vor allem auf die Luft.

Doch die Geschwindigkeit, mit der sich das Feuer ausgebreitet hat, macht die Situation besonders gefährlich.