Die zweite Hitzewelle ist auf eine starke Ausbreitung subtropischer Luftmassen aus Nordafrika, insbesondere aus der algerischen Region, zurückzuführen. Dieses Hochdruckgebiet, genannt „Cerberus“, hat sich nach Norden ausgedehnt und beeinflusst nicht nur Italien, sondern auch ungewöhnliche Gebiete des europäischen Kontinents. Laut Experten, darunter Meteorologe Lorenzo Tedici, ist einer der Schlüsselfaktoren die Kombination aus Tageslänge und Sonneneinstrahlung. Um die Sommersonnenwende erreichen die Tageslichtstunden ihren Höchstwert, was zu verstärkter Erwärmung tagsüber und geringerer nächtlicher Abkühlung führt. Es werden außergewöhnlich hohe Temperaturen erwartet: In den Mittagsstunden können in mehreren Städten der Po-Ebene und Mittelitaliens Höchstwerte von 38 bis 39 Grad Celsius erreicht werden. Selbst Großstädte sind betroffen.
Wetterbericht, wir haben das Datum: Hier ist, wann die Hitze endet (1/2).