In Ballungsräumen wie Mailand werden Temperaturen um die 37 Grad Celsius erreicht. Besonders kritisch sind die Nachttemperaturen, die selten unter 25 Grad Celsius fallen. In einigen Gebieten der Po-Ebene werden sogar Temperaturen von bis zu 27 Grad Celsius erwartet, was die sogenannten Tropennächte noch extremer und anhaltender macht. Die atmosphärische Konfiguration erscheint in ganz Europa äußerst stabil, mit einem ausgedehnten Hochdruckgebiet, das sich über weite Teile des Kontinents erstreckt. Lediglich die nördlichsten Regionen sind teilweise ausgenommen, und eine mögliche Änderung könnte erst später mit dem Eintreffen atlantischer Störungen eintreten, die jedoch nicht vor Anfang Juli erwartet werden. Doch wann ist mit einer tatsächlichen Änderung zu rechnen? „Um die antizyklonale Festung des Cerberus zu durchbrechen, beginnen mathematische Modelle, langfristig und als noch zu bestätigende Möglichkeit, das Herabkommen eines starken Zyklons aus Irland zu hypothetisieren. Diese günstige atmosphärische Umkehr hätte den Vorteil, die flache und brütende Flaute zu beenden, aber um auf ihr Eintreten zu hoffen, müssen wir uns mindestens bis Anfang Juli gedulden.“ Dies sind die Worte des Experten.