Frühe Anzeichen von Demenz: Worauf man achten sollte, was zu tun ist und warum es wichtig ist

Frühe Anzeichen von Demenz: Worauf man achten sollte, was zu tun ist und warum es wichtig ist

1. Gedächtnisverlust, der den Alltag beeinträchtigt

Das Vergessen kürzlich Gelernter, das Wiederholen von Fragen oder das starke Vertrauen auf Erinnerungen.

Achten Sie auf Folgendes: Das Wiederholen derselben Geschichten oder Fragen innerhalb eines einzigen Gesprächs.

2. Schwierigkeiten bei der Planung oder Problemlösung

Schwierigkeiten beim Befolgen von Anweisungen, beim Umgang mit Finanzen oder beim Arbeiten mit Zahlen.

Achten Sie darauf: Das Erledigen gewohnter Aufgaben dauert deutlich länger.

3. Verwechslung von Zeit oder Ort

Den Überblick über Daten, Jahreszeiten oder Orte verlieren.

Achten Sie auf: Orientierungslosigkeit an vertrauten Orten oder Verwechslung von Tag und Nacht.

4. Schwierigkeiten beim Verständnis visueller Bilder und räumlicher Beziehungen

Schwierigkeiten beim Einschätzen von Entfernungen, beim Lesen oder beim Erkennen von Kontrasten.

Achten Sie auf Folgendes: Anstoßen an Gegenstände oder Zögern auf Treppen.

5. Wortfindungsprobleme beim Sprechen oder Schreiben

Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden oder Gegenstände falsch zu benennen.

Achten Sie auf Folgendes: Unterbrechen des Gesprächs mitten im Gespräch oder Rückzug aus Diskussionen.

6. Dinge verlegen und die Fähigkeit verlieren, Schritte zurückzuverfolgen

Gegenstände an ungewöhnlichen Orten verstecken und sie später nicht mehr finden können.

Achten Sie auf Folgendes: Andere des Diebstahls oder des Platzierens von Gegenständen an unlogischen Orten beschuldigen.

7. Vermindertes oder schlechtes Urteilsvermögen

Veränderungen im Entscheidungsverhalten, insbesondere in Bezug auf Geld oder persönliche Pflege.

Achten Sie auf: Ungewöhnliche finanzielle Entscheidungen oder Vernachlässigung der Hygiene.

8. Rückzug von der Arbeit oder sozialen Aktivitäten

Verlust des Interesses an Hobbys, Gesprächen oder sozialer Interaktion.

Achten Sie auf Folgendes: Vermeidung von Aktivitäten, weil diese schwer durchzuhalten geworden sind.

9. Veränderungen der Stimmung und der Persönlichkeit

Zunehmende Verwirrung, Angstzustände, Misstrauen, Reizbarkeit oder Depressionen.

Achten Sie auf: Plötzliche Stimmungsschwankungen oder verstärkte Frustration.

10. Schwierigkeiten bei der Ausführung vertrauter Aufgaben

Schwierigkeiten bei der Ausführung alltäglicher Tätigkeiten wie Kochen, Autofahren oder dem Befolgen gewohnter Anweisungen.

Achten Sie auf Folgendes: Sie benötigen schrittweise Hilfe bei alltäglichen Aufgaben.

⚠️Wichtiger Kontext: Es muss sich nicht um Demenz handeln.

Verschiedene Erkrankungen können Demenzsymptome imitieren, darunter:

Schilddrüsenerkrankungen,
Vitamin-B12-Mangel,
Depressionen (manchmal auch „Pseudodemenz“ genannt),
Schlafstörungen wie Schlafapnoe,
Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen von Medikamenten
, Harnwegsinfektionen (die bei älteren Erwachsenen zu plötzlicher Verwirrtheit führen können)

Deshalb ist eine professionelle Begutachtung so wichtig – sie schafft Klarheit und stempelt nicht nur ab.

🩺Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn: