„Du bist darin schrecklich.“
„Dein Kleid ist schlecht geschnitten.“
Wir lachten so lange, bis uns mehrere Leute anstarrten.
Es geschah nichts Außergewöhnliches.
Niemand hat die Musik gestoppt.
Niemand applaudierte.
Niemand behandelte uns wie eine Lektion.
Wir waren einfach nur zwei achtzehnjährige Jungs, die zusammen schlecht tanzten.
Und genau so hatte ich es mir gewünscht.
Dann wartete Mama draußen.
Noah trug meine Absätze, weil mir die Füße weh taten.
Ich habe ihm seine Jacke abgenommen, weil es zu heiß war.
Im Auto öffnete Noah mir die Tür.
Ich kletterte hinein, beugte mich über den Sitz und öffnete seine Tür.
Mama schaute uns im Rückspiegel an.
Jahrelang hatte sie Noah und mich angesehen und angenommen, dass einer von uns sich um den anderen kümmern sollte.
In jener Nacht begriff er es endlich.
Niemand rettete irgendjemanden.
Niemand hat seine Verpflichtungen erfüllt.
Niemand hat sich geopfert.
Wir waren einfach zwei Menschen, die im Alter von sechs Jahren etwas entdeckt hatten, was Erwachsene manchmal ihr ganzes Leben lang zu verstehen versuchen.
Liebe heilt nicht immer einen Menschen.
Freundschaft schützt sie nicht immer.
Manchmal ist es viel einfacher.
Man merkt, wenn sie leiden.
Du setzt dich neben ihn.
Man bringt sie zum Lachen, wann immer man kann.
Und wenn sie dich brauchen, bleibst du.
Manchmal, wenn man sehr viel Glück hat, bleibt sie auch.