
Ihren ersten Schluck Alkohol trank sie mit nur acht Jahren.
Mit 13 Jahren war sie bereits in eine Entzugsklinik eingewiesen worden.
Doch entgegen aller Erwartungen sollte sie zu einer der beliebtesten und bekanntesten Schauspielerinnen der Welt werden.
Eine Kindheit geprägt von Ruhm und Wirren
Ihr Leben im Rampenlicht begann fast, bevor sie laufen konnte. Mit nur elf Monaten trat sie in einem Werbespot für Hundefutter auf – ein kleiner Moment, der eine außergewöhnliche Karriere ankündigen sollte. Mit sieben Jahren war sie bereits ein Star und bezauberte das Publikum mit einem berühmten Talkshow-Auftritt, bei dem sie Baileys über ihr Eis goss.
Ihr natürliches Charisma, ihr Humor und ihre Unschuld bezauberten Millionen. Doch hinter den Kulissen war ihre Kindheit alles andere als unbeschwert. Obwohl sie von der Öffentlichkeit verehrt wurde, fühlte sie sich oft von Gleichaltrigen entfremdet und hatte Schwierigkeiten, ihren Platz in der Welt zu finden.
Ihr Durchbruch kam früh. Nach ihrem Filmdebüt mit fünf Jahren in „Der Höllentrip“ wurde sie nur zwei Jahre später mit Steven Spielbergs „E.T.“ zum Weltstar. Der Ruhm kam über Nacht – und mit ihm ein Druck, dem kein Kind jemals ausgesetzt sein sollte.
„Ich glaube nicht, dass ich verstanden habe, was gut, angenehm oder schlecht ist. Wahrscheinlich jagte ich der Freude hinterher, aber ich glaube nicht, dass es die wahre Freude war. Ich war einfach zu jung, um das zu wissen“, resümierte sie später.
Ein Zuhause ohne Stabilität
Hinter dem Glanz der Realität war ihr Familienleben zutiefst instabil. Suchtprobleme lagen in der Familie, und ihr Vater kämpfte mit Alkoholismus, während er sich kaum um sie kümmerte. Das Verhalten ihrer Mutter war unberechenbar, und nachdem sich ihre Eltern scheiden ließen, als sie neun Jahre alt war, wurde sie viel zu früh in die Welt der Erwachsenen hineingeworfen.
Sie wurde in das Nachtleben des Studio 54 eingeführt, umgeben von Prominenten und Drogen, bevor sie reif genug war, all das zu verarbeiten. Die Freiheit, die mit dem Ruhm einherging, beschleunigte ihren Abstieg nur noch.
„Ich habe mich im Grunde selbst erzogen, deshalb bin ich nicht wütend auf meine Mutter oder meinen Vater. Ich war eher von meiner eigenen Erziehung enttäuscht“, sagte sie einmal.
Sucht in einem unvorstellbaren Alter
Mit acht Jahren bezeichnete sie sich bereits als „Partymaus“. Mit elf Jahren hatte der Alkohol ihr Leben fest im Griff. Mit zwölf Jahren war ihre Sucht völlig außer Kontrolle geraten. Ein Jahr später unternahm sie einen Selbstmordversuch und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wo sie 18 Monate lang gegen ihre Sucht ankämpfte.