WARNUNG: Geldgeschenke an Kinder werden plötzlich viel teurer.

WARNUNG: Geldgeschenke an Kinder werden plötzlich viel teurer.

Viele Eltern unterstützen ihre Kinder jedes Jahr finanziell. Praktisch für Ausbildung, Wohnung oder als finanzielle Reserve. Doch diese Praxis könnte sich bald grundlegend ändern: Die jährliche Schenkungssteuerbefreiung wird in Den Haag geprüft.

**Worum geht es?** Beamte des Finanzministeriums raten der Regierung, die jährliche Freigrenze zu senken oder gar abzuschaffen. Ihre Begründung: Vor allem eine kleine Gruppe wohlhabender Familien profitiert, während die Regelung ungewollt zu einer größeren Vermögensungleichheit beiträgt.

Eine Entscheidung steht noch aus, doch der politische Druck wächst. Eine Überarbeitung könnte Eltern treffen, die seit Jahren regelmäßig Schenkungen tätigen. Gleichzeitig sieht die Regierung Möglichkeiten, das System gerechter zu gestalten und zusätzliche Einnahmen für andere Programme zu generieren.

**Wie die aktuelle Freigrenze funktioniert:** Ab 2026 dürfen Eltern ihren Kindern jährlich 6.908 Euro steuerfrei schenken. Dies gilt für leibliche, Stief- und Pflegekinder. Wer dies regelmäßig tut, überträgt über die Jahre einen beträchtlichen Betrag steuerfrei.

Zusätzlich zu diesem jährlichen Freibetrag gibt es eine einmalige, erhöhte Ausnahme für bestimmte Zwecke. Beispiele hierfür sind die Unterstützung beim Kauf der ersten eigenen Immobilie oder größere Ausgaben. Für Schenkungen an andere Personen als Kinder gilt ein deutlich niedrigerer jährlicher Freibetrag.