Wenn Sie nachts häufig Wadenkrämpfe bekommen, sendet Ihr Körper möglicherweise ein Warnsignal – Rezeptnest

Wenn Sie nachts häufig Wadenkrämpfe bekommen, sendet Ihr Körper möglicherweise ein Warnsignal – Rezeptnest

Bestimmte Medikamente können das Risiko von Muskelkrämpfen erhöhen. Einige Blutdruckmedikamente, Diuretika, Cholesterinsenker und andere Behandlungen können den Flüssigkeitshaushalt oder den Elektrolythaushalt beeinflussen. Wer nach Beginn der Einnahme eines Medikaments häufig Krämpfe hat, sollte dies mit seinem neuen Arzt besprechen.

Das Alter ist ein weiterer wichtiger Faktor. Nächtliche Wadenkämpfe treten mit zunehmendem Alter auf. Die Muskelmasse nimmt mit dem Alter natürlicherweise ab, und Veränderungen der Durchblutung, des Flüssigkeitshaushalts und der Nervenfunktion können die Anfälligkeit für Krämpfe erhöhen.

Schwangere Frauen können, insbesondere im zweiten und dritten Trimester, übliche nächtliche Krämpfe verspüren. Man geht davon aus, dass die Gewichtszunahme, Veränderungen im Kreislauf und ein veränderter Mineralstoffbedarf zu diesem häufigen Symptom beitragen.

Glücklicherweise können einige einfache Maßnahmen helfen, nächtliche Wadenkrämpfe zu reduzieren. Sanftes Dehnen vor dem Schlafengehen kann die Muskelflexibilität verbessern und Verspannungen lösen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt ist ebenso wichtig. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von langem Sitzen oder Stehen können ebenfalls hilfreich sein.

Bei einem Krampf kann langsames Dehnen des betroffenen Muskels, sanftes Massieren der Stelle oder Wärmeanwendung Linderung entstehen. Manche Menschen empfinden es als hilfreich, kurz zu gehen oder den Fuß zum Schienbein zu ziehen, um die Dauer des Krampfes zu verkürzen.

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