Viele von uns kennen das: Man liegt im Bett und plötzlich schlafen die Hände ein. Sie fühlen sich taub an, und ein unangenehmes Kribbeln tritt auf.
Dieses Phänomen – wenn Körperteile scheinbar „einschlafen“ – wird als Parästhesie bezeichnet. Doch wodurch wird es genau verursacht? Warum tritt es auf, und was kann man dagegen tun?
In diesem Artikel gehen wir den häufigsten Ursachen auf den Grund und erklären, was hinter diesem unangenehmen Gefühl steckt.
Was bedeutet es, wenn Körperteile „einschlafen“?
Der Ausdruck „einschlafen“ beschreibt das unangenehme Gefühl von Taubheit und Kribbeln, oft begleitet von einem vorübergehenden Gefühlsverlust oder einer eingeschränkten Beweglichkeit in einem Körperteil.
Am häufigsten sind die Gliedmaßen betroffen – insbesondere Hände, Arme, Füße und Beine.
Parästhesien treten in der Regel auf, wenn Nerven für eine gewisse Zeit eingeklemmt oder blockiert werden. Dies kann passieren, wenn:
Sie mit der Hand unter dem Kopf schlafen
Sie zu lange im Schneidersitz sitzen
Sie längere Zeit in derselben Position verharren
Ein Positionswechsel führt in der Regel schnell zu einer normalen Empfindung.
Häufige Ursachen für das „Einschlafen“ von Körperteilen
Verschiedene Faktoren können zu Parästhesien führen. Die häufigsten Ursachen lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:
Nervenkompression
Durchblutungsstörungen
Grunderkrankungen
1. Nervenkompression