Der geplante ruhige Start in die politische Sommerpause endet mit einem Knall. Der mächtige Unionsfraktionschef Spahn stürzt wegen seiner Vaterschaft mit Hilfe einer Leihmutter.
Berlin – Die politische Sommerpause in Berlin ist abrupt vorbei: Nach immer größerem Druck aus den eigenen Reihen wegen seiner Vaterschaft mit Hilfe einer Leihmutter hat Jens Spahn (CDU) seinen Rücktritt vom Posten des Unionsfraktionschefs erklärt – allerdings erst nach Aufforderung durch CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die Union steht damit vor einem Umbau an entscheidenden Schaltstellen im Berliner Politikbetrieb. Wird nicht schnell eine Entscheidung herbeigeführt, könnten Personaldiskussionen die kommenden Wochen dominieren, obwohl Kanzler und schwarz-rote Koalition mit ihrem auf den Weg gebrachten Reformpaket auf einen positiven und ruhigen Start in die Sommerpause gesetzt hatten.