
Das Gehirn eines erwachsenen Menschen wiegt durchschnittlich etwa 1.300–1.400 g, was ungefähr 2 % des Körpergewichts (ohne Berücksichtigung des Körperfetts) entspricht. Es steuert nahezu alle Körperfunktionen, darunter Hormonregulation, Atmung, zirkadianer Rhythmus, Muskelkontrolle, Herzschlag, Koordination, kritisches Denken, Emotionen und vieles mehr.
Das Gehirn ist bekanntermaßen eines der energieintensivsten Organe des Körpers. Schätzungen zufolge verbraucht es fast 20 % der gesamten Kalorienzufuhr. Dieser Wert kann je nach Alter, Geschlecht, Größe und der tatsächlichen Gehirnaktivität im Tagesverlauf variieren.
Da das Gehirn für so viele Funktionen zuständig ist, sollten Sie dafür sorgen, dass es bis zum endgültigen Schlaf optimal arbeitet. Im Folgenden finden Sie  zehn gängige Gewohnheiten,  die diesem Ziel entgegenwirken.
1. Langeweile

Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, auf unterschiedliche Weise zu denken, neue Verbindungen herzustellen und Erinnerungen zu speichern. Ohne intellektuelle Anregung verkümmert das Gehirn – wie jedes andere Organ auch.